Allgemeine Überlegungen zur Nutzung der Sonnenenergie
16 Juni, 2010 - 17:26
Sonnenenergie nutzen und die Energieernte einfahren!!!
Sie können 2 grundsätzlich unterschiedliche Wege einschlagen
- Aus dem Sonnenlicht Strom machen
- Photovoltaik, direkt mit Halbleiterelementen Strom erzeugen.
- Indirekt über Erwärmung von Wasser den Strom erzeugen.
- Aus dem Sonnenlicht Wärme machen
- Sonnenenergie nutzen und die Heizung betreiben, sowie das Warmwasser erzeugen.
Sie wollen Ihre Energieernte so bald wie möglich einfahren? Wir helfen Ihnen dabei, um dies so effizient und schnell wie möglich –entsprechen Ihrem Anforderungsprofil- umzusetzen. Sie teilen uns mit, was Sie wünschen, und wir setzen es um und unterbreiten Ihnen die entsprechenden Vorschläge. Hierbei entscheiden Sie auch, welche Teile aus dem Vorschlag von unserer Seite gemacht werden und welche Sie selbst realisieren wollen. Wenn sie eigene Leistungen erbringen wollen, so kann diese selbstredend einfließen.
Sie können uns die Verantwortung vom Konzept über die Finanzierung bis hin zur Realisierung des schlüsselfertigen Projektes übertragen.
- Sie erfahren von uns vor allem folgende Eckwerte:
- was kostet es.
- was verdiene ich daran.
- was sind die Randbedingungen.
- was ist baurechtlich zu beachten.
- wie wird es realisiert.
Wir haben keine festen Anbieter für die technischen Komponenten, sondern verwenden möglichst die für den jeweiligen Fall optimalen Teile.
- Wenn Sie sich weiter informieren wollen, haben wir die anschließenden Seiten für Sie zusammen gestellt.
- Allgemeines zur Sonnenenergie 1-1
- Strom direkt aus den Sonnenstrahlen 1-2
- Strom über einen Zwischenschritt aus den Sonnenstrahlen 1-3
- Wärmegewinnung aus Sonnenstrahlen 1-4
- Was bekomme ich je kwh und was bedeutet das 1-5
- Genehmigung, wenn nötig (Bauamt, Denkmalschutz) Stromversorger 1-6
- Steuerliche Seite 1-7
- Gesundheitlicher Aspekt 1-8
- Wirtschaftliche Aspekte 1-9
- Wie wird aus dem Gleichstrom einer, den man einspeisen kann? 1-10
- Wie werden die Module befestigt? 1-11
- Wie kann man es finanzieren? 1-12
Allgemeines zur Sonnenenergie
1-1-a Die immer stärkere und umfangreiche Nutzung fossiler Energieträger ist problematisch und seit den Klimakonferenzen von Rio de Janiero und Kyoto gibt es Pläne zur Reduzierung der dort aufgezeigten Probleme. Die Probleme mit Fehlern wie in Tschernobyl aber auch mit der Endlagerung von radioaktivem Abfall sind groß.
Sie können mithelfen diese wünschenswerte Ziele zu erreichen. Und dabei werden Sie finanziell unterstützt.
Glaubt man der Enquete-Kommission, so ist eine Reduzierung um 85% der Kohledioxydbelastung ohne Atomreaktoren bis 2050 möglich.
Daher unsere Bitte!
Machen Sie mit!
Helfen Sie uns, dies zu realisieren.
Zum Dank erwirtschaftet das System Geld für Sie.
Das Energiepotential der Sonne ist enorm groß, zumindest die nächsten 4 Milliarden Jahre verpufft diese Energie, wenn wir sie nicht nutzen.
Die Menge solarer Energie, die auf der Erde ankommt, übersteigt den aktuellen jährlichen Verbrauch um das 10.0000 – 15.000 fache. Natürlich verwendet die Natur auch einen kleinen Teil, um die Fauna und Flora unseres Systems aufrecht zu erhalten.
Oder anders gesagt, 40 Minuten Sonne decken den weltweiten Strombedarf des aktuellen Primärenergiebedarfs der ganzen Welt für 1 Jahr.
Wichtig bei der Stromernte ist, welche Form der Energie wir nutzen und wie viele Stunden wir diese nutzen können. So haben wir in Deutschland ungefähr 1700 Sonnenstunden im Jahr.
Technisch bedingt können wir jedoch nur 60% davon zur Stromerzeugung nutzen.
Fazit: Auch Deutschland ist ein Sonnenland!
Die Sahara hat nur etwa doppelt so viel Energie je qm und Jahr. Jedoch fährt eine Anlage in Hamburg nur 70% der Energie der gleichen Anlage in Freiburg ein.
Die Experten sind sich darin einig, dass mit der Nutzung der Sonnenenergie ein Beitrag zum Umweltschutz erfolgt und fossile Energien geschont werden. Tja und dabei lassen sich auch noch Arbeitsplätze schaffen und Geld verdienen.
Ein Nachteil hat diese Form der Energienutzung. Es ist bislang kein kriegerischer bzw. militärischer Nutzen auszumachen.
Strom direkt aus den Sonnenstrahlen
Wie funktioniert Photovoltaik? Wir haben ein Modul, oft auch Panel oder Zelle genannt. Dieses Modul besteht in der Regel aus 2 Glasscheiben, zwischen denen sich ein Halbleiter befindet, der den Strom erzeugt. Es gibt aber auch schon Folien, welche die gleiche Funktion haben und auf den Boden gelegt werden. Von diesen Modulen gehen 2 Leitungen weg, über die der Strom bei ungefährlicher Spannung zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt wird.
Dieses Gerät fängt das Licht ein und mach daraus Strom. Dieser Strom kann gespeichert oder direkt genutzt werden. Beim direkten Nutzen ist es volkswirtschaftlich sinnvoll den Strom direkt ins Netz einzuspeisen. Dieser Beitrag zum Umweltschutz wird von den Stromkunden mit zurzeit etwa 0,30 € honoriert. Wenn man die gleiche Stromleistung aus dem öffentlichen Netz bezieht, so sind nur 0,17 € zu zahlen, da dort ein Gemisch aus fossiler und regenerativer Energie angeboten wird. Mit diesen Preisen sollen die regenerativen Energien unterstützt werden.
Die Solarzelle - das eigentliche Halbleiterelement, das den Strom erzeugt.
Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien. Diese Halbleiter werden unter Zuführung von Licht oder auch Wärme elektrisch leitfähig. Bei sehr niederen Temperaturen werden sie zu Isolatoren, die keinen Strom mehr durchlassen. Über 95% aller auf der Welt produzierten Solarzellen bestehen aus Silizium. Dieses Silizium ist das 2.-häufigste Element der Erdrinde und somit in ausreichendem Maß vorhanden. Weiterhin ist die Produktion des Materials relativ umweltverträglich. Um aus diesem Material einen Halbleiter zu machen, wird es dotiert (gezielt verunreinigt). Die Einbringung von anderen Elementen steuert den Ladungsträgerüberschuss, welcher je nach chemischem Element positiv oder negativ sein kann. Man spricht daher auch von p-leitender oder n-leitender Halbleiterschicht. Werden nun p- und n-Schichten erzeugt, so entsteht an der Grenzschicht ein so genannter p-n-Übergang. An diesem Übergang bildet sich im Halbleiter ein elektrisches Feld auf. Bei Lichteinfall werden Ladungsträger durch die jetzt entstehenden Ladungstrennungen freigesetzt. Nun will sich das elektrische Potential ausgleichen. Dies wird durch Metallkontakte ermöglicht, an welchen nun eine Spannung anliegt. Von den Metallkontakten wird der Strom bzw. die Elektronen zum Verbraucher und zurück geführt. Dieser Strom, ein Gleichstrom, kann dann gespeichert oder verarbeitet werden.
Die Siliziumzellen haben ein Maß von 10*10 cm bzw. neuere auch 15*15 cm.
Auf diesen Zellen ist eine Antireflexschicht aufgebracht, die die Zelle vor mechanischer Belastung schützt und Reflexionsverluste mindert. Das bedeutet, dass mehr Licht bei der Zelle ankommt und somit mehr Strom produziert werden kann.
Aus Licht wird Strom.
- In der Praxis bedeutet dies, dass wir durch Licht Strom erzeugen, den wir weiter verwenden können. Dabei sind drei Faktoren sehr entscheidend, welche die Auswahl der Module bzw. Zellen bestimmt.
- Intensität der Sonneneinstrahlung
- Dauer der Einstrahlung und mögliche teilweise Abschattung
- Wirkungsrad des Moduls
- Ab welcher Lichtstärke bringt das Modul verwertbarer Strom
Der Wirkungsgrad eines Moduls zeigt wie viel Strom (in %) wir aus dem Licht erzeugen können. Wobei die im Licht enthaltene Energie mit 100% angesehen wird. Hieraus kann man erkennen warum das gleiche Modul an einem anderen Ort eine andere Leistung abgibt.
Aus diesem Grund steht hinter der Modulleistung ein „p“ für Peak (Spitze), dieses ist ein Laborwert, um die Module vergleichen zu können.
Eine Photovoltaik-Anlage wird in Kilo-Wat-Peak (kWp) angegeben (bei 25 C°; und 1,5 Air Mass; 1000 Watt/qm)
Es ist zu beachten, dass bei höheren Temperaturen die Leistung geringer wird. Das führt dazu, dass eine 1 kWp Photovoltaik-Anlage hier bei uns ca. 900 kWh erzeugt. In Euro ausgedrückt sind das ca. 300,-- € pro Jahr. In 20 Jahren ist also mit 6.000,-- € zu rechnen.
Strom über einen Zwischenschritt aus den Sonnenstrahlen
Die Firma Sunpower bietet ein System an, welches wie folgt arbeitet:
Mit Kollektoren auf dem Dach wird Wasser erwärmt. Diese Wärme wird im Haus in Behältern zwischengespeichert, die warmes Wasser aufnehmen. Wenn eine bestimmte Temperatur überschritten ist, startet ein Generator. Dieser entzieht dem Speicher Wärme und macht aus dieser Energie Strom. Der Strom wird dann in das öffentliche Netz eingespeist.
Dabei fällt noch etwas Restwärme an, die für Heizung und Warmwasseraufbereitung genutzt werden kann.
Dieses System arbeitet zwar schon, ist aber noch nicht ganz serienreif.
Vor allem arbeiten wir an der Möglichkeit, schon bei geringeren Temperaturunterschieden Strom zu erzeugen.
Wärmegewinnung aus Sonnenstrahlen
Mit Kollektoren auf dem Dach wird Wasser erwärmt. Diese Wärme wird im Haus in Behältern zwischengespeichert, dem so genannten Energiespeichern. Nun wird diese Energie genutzt, um sowohl die Heizung zu betreiben, als auch warmes Wasser, so genanntes Brauchwasser für Bad, Küche usw. zu erzeugen. Da ist es sinnvoll, eine Waschmaschine zu besitzen oder nachzurüsten, die nicht das ganze Wasser aufheizt, sondern die einen getrennten Warmwasseranschluss besitzt.
Reicht nun die Wärme im Speicher nicht aus, um die Heizung zu betreiben und warmes Brauchwasser zu erzeugen, so wird automatisch nachgeheizt. Etwa mit fossilen oder nachwachsenden Brennstoffen
Was bekomme ich je kWh und was bedeutet das?
Maßgebend ist das Jahr der Inbetriebnahme und der Anlagetyp!
Gebäudeanlage: ab 30 kwp oder ab 100 kwp
Fassadenbonus wenn man die Panels an der Fassade anbringt Freilandanlagen
Was bedeutet eine kWh (Kilo-Watt-Stunde)? Das ist die Energie von 1000 Watt über eine Stunde. Oder anders gesagt, eine 100 W-Birne 10 Stunden brennen lassen
Man geht davon aus, dass ein Einpersonenhaushalt ca. 2000 kWh Strom im Jahr verbraucht
Man geht davon aus, dass ein Einpersonenhaushalt ca. 2000 kWh Strom im Jahr verbraucht
Hinzu kommen die Heizung und die Warmwasseraufbereitung.
Genehmigung, wenn nötig (Bauamt, Denkmalschutz) 1-6
Unsere Vordenker wollen bei Verkleidung von Häusern, Flachdächern und denkmalgeschützten Gebäuden manchmal eine Baugenehmigung. Dabei werden Sie gerne von uns unterstützt.
Vor der Netzeinspeisung muss diese erst durch den örtlichen Netzbetreiber genehmigt werden.
Für diese Anfrage benötigen wir einen Lageplan mit Flurnummer, sowie seine letzte Stromrechnung.
Bis 30 kWp wird diese Genehmigung immer erteilt. Größere Anlagen können in besonderen Fällen abgewiesen werden, dies ist uns aber noch nie untergekommen.
Gesundheitlicher Aspekt 1-8
Manche überlegen, welchen Einfluss die Module auf dem Dach auf uns haben. Gesicherte Untersuchungen gibt es nicht, aber der Handy-Empfang ist schlechter, was auf die starke Abschirmwirkung hindeutet. Der Gleichstrom, welcher von den Modulen erzeugt wird, wird allgemein als unbedenklich eingestuft.
Wirtschaftliche Aspekte 1-9
- Eine Photovoltaikanlage soll in erster Linie für den Kunden wirtschaftlich sein.
- Mit der Einführung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) im Jahre 2000 gelang es dem Staat, eine wirtschaftliche Grundlage zu bilden, die der Bürger im Geldbeutel spürt.
- Solarstrom kann jeder produzieren, der über ein entsprechendes Dach oder andere Fläche verfügt oder es anmietet
- Staatlich über das Finanzamt erfolgt keine Förderung!
- Die Gewinnung von Strom mit dieser regenerativen Art ist sauber, umweltgerecht, zukunftsorientiert. Nach den 20 Jahren hat man die Möglichkeit, sich selbst mit Strom zu versorgen. Und bis dahin wird der Strom kaum billiger als heute sein.
- Eine recht wartungsfreie Anlage ist eine solche Anlage, da auch keine beweglichen Teile vorhanden sind.
- Schnelle Amortisation der Anlage ist auch durch die im Allgemeinen langen Leistungsgarantien der Hersteller gewährleistet.
- Modultechnik ermöglicht eine große Flexibilität.
- Nur Kriegsmacher finden es nicht toll, denn es ist sinnlos, deswegen Kriege zu führen oder die Technik militärisch einzusetzen.
- Von der Sonnenenergienutzung profitieren Teile der Wirtschaft (außer Öl-Firmen und Waffenhersteller), die Umwelt und die meisten der Bürger.
- Soll ich noch warten? Das hängt von Ihren persönlichen Umständen ab. Aber grundsätzlich ist die Technik als ausgereift anzusehen und wesentliche Verbesserungen stehen nicht in Aussicht. Die sinkenden Zuschüsse sollen die Verbesserungen in der Technik auffangen, so dass der Ertrag bezogen auf die Investition in etwa gleich bleibt. Jedoch sind die Zinsen zurzeit nieder. Also gibt es eigentlich keinen Grund, noch länger zu warten.
- Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) folgt einem EU-Beschluss, der bis 2020 einen Großteil des Energiebedarfs mit regenerativen Energien abdecken will.
- Steuern zahlen. Da Sie Geld verdienen will der Staat natürlich seinen Obolus. Im Falle der Photovoltaik ist er aber sehr kulant. Grundlegend gesehen sind Sie ein Kleinunternehmer.
- Umsatzsteuer. Die MwSt, die wir Ihnen in Rechnung stellen, bekommen Sie vom Finanzamt zurück. Im Laufe der Monate bekommen Sie Geld vom örtlichen Energieversorger. Diese weist die MwSt aus, die Sie erhalten. Die müssen Sie an das Finanzamt abführen. Daher sind unsere Kalkulationen netto gerechnet. Die Alternative: man meldet das Ganze an Kleinunternehmer ohne MwSt an.
- Einkommensteuer: Wenn Sie bislang keine Lohnsteuererklärung abgegeben haben, müssen Sie jetzt eine Einkommensteuererklärung abgeben. Das ist aber eigentlich nur ein anderer Name für die fast gleiche Sache. Solange das Geld auf dem Solarkonto liegt und nicht angerührt wird, muss es nicht versteuert werden. Erst wenn das Geld in den „Privatbesitz“ übergeht, ist die Steuer fällig. Das ist ein Punkt, auf den man achtgeben und auf das gesamte Einkommen abstimmen muss. Man kann damit aber auch die Steuerlast etwas steuern.
- Ab einem gewissen Umfang von Einnahmen ist dann schließlich noch eine Gewerbesteuer fällig. Dies gilt aber nur für sehr große Anlagen.
- Sie können aber alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Anlage entstehen, bei der Steuer absetzen. Man denke nur an eine Neueindeckung eines Hauses, welches man selbst bewohnt. Das kann man im Allgemeinen nicht absetzen. Aber die Photovoltaikanlage schon und natürlich alle damit zusammenhängenden Kosten. Bei der Abschreibung der Anlage kann man zwischen verschiedenen Modellen wählen. Im längsten Fall könnte das 10 Jahre, im Gegenteil dazu 30% im 1. Jahr.
- Beseht keine Gewinnabsicht, werden weder Einnahmen noch Ausgaben berücksichtigt. Aber im Einzelfall ist das mit dem Steuerberater abzustimmen.
- Absichern gegen Schäden. Man sollte Module wählen die eine lange Zeit eine Garantie von 80% Leistung bieten. Aber die Feuerversicherung ist anzuheben, aber auch Hagel und andere Fremdeinwirkungen sollten unbedingt abgesichert werden. Oft wird die Meinung vertreten, dass die Hausversicherung das absichert. Aber dies ist nur in wenigen Fällen so und muss nachgefragt werden. Wir haben aber attraktive Angebote, die wir Ihnen gerne unterbreiten. Sinnvoll ist die Absicherung bereits in der Bauphase. Für die Komponente Wechselrichter gibt es Hersteller, die bis zu 20 Jahren Garantien anbieten.
Wie wird aus dem Gleichstrom einer, den man einspeisen kann? 1-10
Der Wechselrichter.
Er macht aus Gleichstrom einen Wechselstrom, der mit dem im öffentlichen Netz synchronisiert werden muss, um dann ins Netz eingespeist zu werden.
Bei dieser Umwandlung geht Energie verloren. Diese Verluste sind abhängig vom Wirkungsgrad und von der Temperatur der Umgebung. Je höher die Temperatur ist, desto größer sind die Verluste.
Doch bis der Strom den Wechselrichter erreicht hat, muss er die Leitungswege passieren. Dort erleidet er weitere Verluste. Daher ist auf kurze effektive Leitungsführung zu achten. Eine Montage im Dach ist sehr problematisch, da hohe Verluste einzukalkulieren sind. Weiterhin ist der Wechselrichter einer sehr hohen Temperatur ausgesetzt, was die Lebenserwartung sehr nach unten drückt. Dieses elektronische Gerät liebt niedere Temperatur kein Wasser und gleich bleibende Luftfeuchtigkeit.
Seit einigen Jahren haben fast alle Wechselrichter ein Display, welches Details sowie gerade abgegebene Leistung anzeigt. Damit kann man die Fernwartung umgehen, was Kosten spart.
Es gibt für die unterschiedlichen Einsatzgebiete bestimmte Geräte: Wassergeschütze, sehr staubresistente outdoorfähige, teamfähige oder große Zentralwechselrichter.
Zusatzgeräte dienen der Fernwartung oder Darstellung der Kennwerte für die Öffentlichkeit.
Wie werden die Module befestigt? 1-11
Die Module müssen irgendwie mit einem Gebäude oder auf einer Wiese befestigt werden. Man muss sie auch ausrichten. Bei diesem Unterbau sollte man nicht sparen, denn bei einer Lebenserwartung von über 20 Jahren muss man auch mal mit einer Reparatur rechnen. Und dann muss die Konstruktion noch tragfähig sein. Nicht nur für die Module, sondern auch für die Montagekräfte. Allgemein haben sich Alu-Konstruktionen durchgesetzt. Wenn Schrauben verwendet werden, sollten die aus nicht rostendem VA2 oder besser VA4 sein. Eine nicht nur punktförmige Befestigung der Module ist vorzuziehen. Denn zu wenige Punktbelastung birgt die Gefahr von Rissen. Bei Freifeldanlagen haben sich verzinkte Anlagen durchgesetzt. Ebenso wie die Wahl des richtigen Unterbaus ist es wichtig, das richtige Personal für den Bau zu haben. Denn Fehler sind schlecht für die Dacheindeckung und belastet die Nerven des Bauherrn.
- Grundsätzlich sind folgende Befestigungen möglich
- Aufdach (hier werden auf ein bestehendes Dach die Module montiert)
- Freifeld (hier werden Ständer aufgestellt, auf die dann die Module montiert werden)
- Flachdach (hier werden die Träger an dem Dach befestigt oder schwere Gestelle aufgestellt, auf die dann die Module monitert werden.)
- Indach (hier ersetzen die Module die Ziegel)
- Fassade (hier werden vor die Fassade die Module montiert)
- Aufdachmontage:
Die Aufdachmontage ist am häufigsten anzutreffen. Hier werden die Module mit speziellen Konstruktionen oberhalb der Dachhaut angebracht. Die Konstruktion selbst wird unter die Ziegel geführt und dort an den Dachbalken befestigt.
Eine etwas exklusivere Variante ist das Doppelschienensystem. Dieses hat horizontale als auch vertikale Schienen. Damit wird die Systemstabilität und sorgt gleichzeitig die Hinterlüftung. Damit wird mehr Leistung abgegeben und unter dem Dach ist es kühler. Es ist aber vom Material als auch von der Montage her aufwändiger.
- Freifeld /Flachdach
Soll die Anlage auf einer ebenen Fläche montiert werden, bietet sich ein Gestell an, das auf dem Untergrund befestigt wird und im Untergrund verankert wird. Es gibt auch Systeme, die durch ihr Eigengewicht stehen bleiben.
Dann gibt es noch so genannte Nachführanlagen. Die wenden sich wie eine Sonnenblume immer der Sonne zu.
- Innendach:
Ist das Dach schon sehr alt und muss ausgetauscht werden, so kann man die Dachhaut durch Module ersetzen. Hier kann man sehr ansprechende Dachflächen erzeugen.
- Fassade:
Eine sehr selten zu sehende Variante ist die Montage an der Fassade. Hier kann man sowohl einzelne Flächen als auch ganze Fronten belegen.
Diese moderne Form sieht sehr ansprechend aus.
Hier erhält man die höchste Vergütung.
Wie kann man es finanzieren? 1-12
Wir haben oben eine Adresse eines Finanzberaters, der Ihnen helfen kann. An sonsten folgende Info noch:
Wenn Ihre Bank eine KfW-Finanzierung ablehnt, dann werden wir versuchen, Ihnen zu helfen. Denn viele Banken wollen keine solche Finanzierung machen, aber wir kennen welche, die es machen.
Auch Leasing ist grundsätzlich möglich.
Dann gibt es noch Internetplattformen, wo man sich das Geld leihen kann.
Stromversorger 1-13
Tja die sind so ein Problem, je nachdem wie groß die Anlage ist, wollen die Jungs dann auch noch einen Zuschuss für die Verstärkung der Kabel.
- Eine willkürliche Liste warum man PV-Anlagen unterstützen sollte:
... die Umwelt schützt:
Moderne PV-Technik wird unter höchsten Umweltstandards hergestellt. Eine heute installierte PV-Anlage versorgt uns jahrzehntelang mit sauberer Sonnenenergie ohne Emissionen und ohne "Restrisiko". Die professionelle PV-Technik besteht aus umweltverträglichen Materialien und ist leicht recycelbar. PV-Anlagen sind also Technik, die dem Menschen nützt.... die Rohstoffreserven schont:
Fossile Rohstoffe sind viel zu wertvoll, um verheizt zu werden. Jede PV-Anlage spart kostbares Mineralöl und Kohle für unsere nachfolgenden Generationen. Vererben wir unseren Kindern doch lieber eine saubere Umwelt und moderne Solartechnik als leere Ölfelder und Kohlegruben.... Energie spart:
Jede PV-Anlage lässt uns "hautnah" erleben, wie kostbar Energie ist und wie sparsam wir damit umgehen sollten. Wer selber Energie vom Hausdach erntet, bekommt ein ganz neues Bewusstsein für den eigenen Energiekonsum und geht viel sorgfältiger mit Energie um.... das Klima doppelt schützt:
Sonnenenergie schont fossile Energie und verhindert so den Ausstoß des Treibhausgases CO2. Darüber hinaus sparen die Nutzer von PV-Anlagen häufig noch mehr Energie, weil sie mit Heizöl und Benzin viel bewusster umgehen. Außerdem ist jede PV-Anlage ein wirksamer Werbeträger für erneuerbare Energien und regt die Nachbarn zum Nachahmen an.... die Lebensqualität steigert:
Stellen Sie sich vor, Sie kühlen Ihre Sommerdrinks mit Solarstrom vom eigenen Dach. Können Sie erahnen, was vorbildliche PV-Anlagenbetreiber damit meinen, wenn sie sagen, die PV-Anlage würde ihnen viel Spaß und Lebensfreude bereiten? Vielleicht ist es auch einfach das gute Gewissen, Energie zu nutzen, ohne anderen Menschen zu schaden. Lust statt Frust!... Arbeitsplätze schafft:
Wer Sonnenenergie erntet, braucht dazu moderne Technik, fachkundige Beratung und zuverlässigen Service. Allein für den neuen Wirtschaftszweig "Solarwirtschaft" werden in den nächsten Jahren mehrere hunderttausend qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht. Jede neue PV-Anlage trägt zur Entwicklung dieser neuen lebensfreundlichen Branche bei.... die regionale Wirtschaft fördert:
Solarenergie wird dezentral vor Ort geerntet. So liegt es nahe, die Technik im Inland zu produzieren und örtliche Handwerker und Fachleute mit Planung, Montage und Service zu beauftragen. Weniger Energie-Zentralismus führt auch zu weniger Energieverschwendung und somit zu mehr Energievernunft. Heimische Energie!... Verantwortung vermittelt:
Wissen Sie, welches Atomkraftwerk gerade den Strom für Ihren Elektroherd produziert? Wenn Sie mit Sonnenstrom kochen, wissen Sie genau, dass die Energie vom “Kraftwerk Sonne” ohnehin auf Ihrem Dach gelandet wäre. Damit sind Sie auch ein Stück unabhängiger von den großen Energiekonzernen.... Sicherheit gibt:
Die sicherste Energiequelle ist immer noch die, welche Ihnen niemand wegnehmen kann, die Solarenergie. Versorgungsengpässe sind von der Sonne erst in etwa fünf Milliarden Jahren zu erwarten. Wer kann Ihnen wohl eine vergleichbare Garantie geben?
Abspann
Was man unter solchen Anlagen auch verstehen kann, es aber nur zum Teil wiederspiegelt:Es wird eine Solarworld wenn wir weiter so machen
Solarberlin zeigt wie es lokal geht
Fördervereine oder Genossenschaften sind auch Konstruktionen die solche Ziele verfolgen
Auch kann man dies als eine Bürgersolaranlage oder ein Bürgersolarkarftwerk ansehen, wenn mit regenerativer Energie Strom erzeugt.
Regenerativeeneergie sieht auch der Präsident der USA jetzt als stärker förderbar an.